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Rappenloch Schlucht Dornbirn
Abenteuerliche Stege und außergewöhnliche Felsformationen führen durch Mitteleuropas größte Schluchten hindurch., © Dornbirn Tourismus & Stadtmarketing GmbH
Rappenloch Schlucht Dornbirn
Abenteuerliche Stege und außergewöhnliche Felsformationen führen durch Mitteleuropas größte Schluchten hindurch., © Dornbirn Tourismus & Stadtmarketing GmbH

Rappenlochschlucht Staufenseerundwanderung

Rappenlochschlucht Staufenseerundwanderung

Vom Gütle durch die Rappenlochschlucht bis zum Staufensee und wieder zurück – ein toller Rundweg für alle Wanderbegeisterten. Nach einem kurzen Spaziergang erreicht man in ca. 10 Minuten bereits den Einstieg zur Rappenlochschlucht. Ein gut beschilderter Weg führt nun am Rande der Schlucht in die Höhe und mündet in einen spektakulären Steig, der an einer Felswand angebracht wurde. Er bietet atemberaubende Ausblicke in die Schlucht und auf den Felssturz.

Rappenloch: Wanderweg wieder offen

Ab sofort ist der Steg in der Rappenlochschlucht in Dornbirn wieder durchgehend offen. „In den vergangenen Wochen wurde der Durchgang unter der Brückenbaustelle eingehaust und der Steg saniert. Dadurch ist eine gefahrlose Querung wieder möglich; inklusive eines spektakulären Blicks auf die Baustelle“, berichtet Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Zuvor war der Wanderweg an den Wochenenden, an denen nicht gebaut wurde, bereits offen. „Für die Besucher:innen im Rappenloch entfällt mit der Öffnung des Stegs der Umweg über die Umfahrungsstraße, zumindest in diesem Bereich“, ergänzt Tiefbaustadtrat, Vizebürgermeister Markus Fässler. Auch die Arbeiten am Leergerüst der neuen Brücke gehen zügig voran. Derzeit erfolgen mit der Schalung die Vorbereitungen für die anschließenden Betonarbeiten.   

Das Rappenloch ist nicht nur ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bevölkerung und Ausflugsziel für die Besucher:innen der Stadt, die Brücke oberhalb der Schlucht ist auch ein Kernstück der Ebniterstraße, die Dornbirn mit ihrem Walserdorf verbindet. Mehrere Felsstürze haben die Schlucht und die Brücke in den vergangenen Jahren arg in Mitleidenschaft gezogen. Die nach dem ersten Felssturz errichtete Pionierbrücke musste im vergangenen Jahr abgetragen und eine Notverbindung zwischen Dornbirn und Ebnit neben dem Staufensee hergestellt werden. Auch die Bewirtschaftung des Staufensees war nicht mehr möglich. Die Sanierungen in diesem Bereich erfolgen im Rahmen eines Gesamtprojekts: Sicherung der Felswände, Räumung der Schlucht, Neubau der Rappenlochbrücke und Instandsetzung des Staufensees. Der Schwerpunkt der Arbeiten erfolgt derzeit. Bis zum Frühjahr 2023 sollten die Bauarbeiten weitgehend abgeschlossen sein.  

Mit dem Einbau des Lehrgerüstes über der Rappenlochschlucht wurde eine wichtige Etappe abgeschlossen. Derzeit erfolgen die Einrüstungs- und Schalungsarbeiten, damit im Spätsommer dieses Jahres mit dem Ausbetonieren der Brücke begonnen werden kann. Gleichzeitig können dann auch die Arbeiten an der weiteren Räumung und Herstellung einer sicheren Abflusssektion im Rappenloch und Maßnahmen zur Sanierung der Stauanlagen Staufensee wieder aufgenommen werden. Damit wird die Hochwassergefahr im Stadtgebiet von Dornbirn, ausgelöst durch eine plötzlich auftretende Flutwelle im Bachbett der Ache, gebannt und eine mögliche Bewirtschaftung zur Wiederherstellung des Staufensees ermöglicht.  

Baustelle Brücke Rappenloch
Baustelle Brücke Rappenlochschlucht

Kartenausschnitt zur aktuellen Situation im Rappenloch

Wegbeschreibung

Gehzeit: 1 ¼ Std.
Ausgangs- und Endpunkt: Gütle
Markierung:gelb/weiß
Höhenmeter:100 Meter aufwärts / 100 Meter abwärts                                            
Beschilderung:Gütle – Rappenlochschlucht – Staufenseerundweg – Rappenlochschlucht – Gütle
Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Gütle, Rappenlochstadl, Jausenstation Kraftwerk Ebensand
Einkehrmöglichkeiten:Gasthaus Gütle, Rappenlochstadl, Jausenstation Kraftwerk Ebensand

Nach einem kurzen Spaziergang erreicht man in ca. 10 Minuten bereits den Einstieg zur Rappenlochschlucht. Ein gut beschilderter Weg führt nun am Rande der Schlucht in die Höhe und mündet in einen spektakulären Steig, der an einer Felswand angebracht wurde. Er bietet atemberaubende Ausblicke in die Schlucht und auf den Felssturz. Faltungen und Versteinerungen erinnern an die Bildung des Gesteins in einem warmen, erdmittelalterlichen Meer und an die spätere Gewalt der Gebirgsbildung in den Alpen.


Der Besuch der Schluchten und des Naturdenkmals "Kirchle" ist kostenlos. Das Mitnehmen von Hunden an der Leine ist selbstverständlich erlaubt.

Staufensee

Am Ende der Schlucht erreicht man den Staufensee (600 m), um den es einen schönen Rundweg gibt, jedoch zur Zeit auf Grund der Baustelle und Umfahrung nicht empfohlen wird. Am südlichen Ende des Sees befindet sich das Kraftwerk Ebensand, welches bereits 1899 in Betrieb genommen wurde. Das Laufkraftwerk erzeugt 7 Millionen kWh pro Jahr, bezieht sein Wasser aus der Dornbirner Ache und ist vollautomatisiert.

Die beiden Maschinen, von denen eine aus dem Jahr 1897 sich noch im Originalzustand befindet (Ausnahme Laufrad), können in einem Schauraum besichtigt werden. Nach der Umrundung des Sees erfolgt der Rückweg ins Gütle auf dem selben Weg durch die Rappenlochschlucht, bietet dabei aber ganz andere Sichterlebnisse.

Staufensee Rappenloch Alploch Dornbirn
Am Ende der Schlucht erreicht man den Staufensee (600 m), um den es einen schönen Rundweg gibt., © Dornbirn Tourismus und Stadtmarketing GmbH
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