Alpensalamander (Salamandra atra)

Rägatätsch, Quaderpatsch (vorarlbergerisch)

Der Alpensalamander ist die einzige heimische Amphibienart, die sich von Gewässern völlig gelöst hat. Er ist sogar ein ausgesprochen schlechter Schwimmer. Ausreichende Feuchtigkeit ist aber auch für ihn überlebensnotwendig. Die Art ist in Vorarlberg häufig und von 420 bis 2.400 m Meereshöhe verbreitet.

Alpensalamander sind lebendgebärend. Die gesamte Entwicklung bis hin zur Metamorphose findet im Mutterleib statt. Die Gebärmutter produziert spezielle Nährzellen, die von den Larven abgeweidet werden. Nach zwei Jahren, in höheren Lagen auch erst nach drei bis vier Jahren, kommen zwei fertig entwickelte Jungtiere zur Welt.