Staufensee

Am Ende der Rappenlochschlucht erreicht man den Staufensee, welcher sich auf einer Höhe von 600 Meter befindet. Um den Staufensee gibt es einen schönen Rundweg. Am südlichen Ende des Sees befindet sich das Kraftwerk Ebensand, das bereits 1899 in Betrieb genommen wurde. Das Laufkraftwerk erzeugt 7 Millionen kWh pro Jahr, bezieht sein Wasser aus der Dornbirner Ache und ist vollautomatisiert.

Die beiden Maschinen, von denen eine aus dem Jahr 1897 sich noch im Originalzustand befindet (Ausnahme Laufrad), können in einem Schauraum besichtigt werden.

Mit der Befüllung des Staufensees wurde 1899 begonnen. Die Staumauer erreichte eine Höhe von 21 Metern. Damit wurde damals eine regelmäßige Wasserversorgung ermöglicht, Betrieb und Wasserkraftanlagen vor Hochwässern geschützt und wenn der Betrieb keine Energie benötigte, etwa in der Nacht oder an Sonn- und Feiertagen, wurde das Wasser einfach im See zurückgehalten.

Zu der Zeit konnte der Staufensee mit Ruderbooten befahren werden.