Dornbirner Schluchten

Abenteuerliche Stege führen durch sie hindurch und an außergewöhnlichen Felsformationen vorbei. Sie sind somit sehr gut erschlossen und durch sichere und gut beschilderte Wanderwege ein optimales Ausflugsziel für Familien und Wanderer.

In Dornbirn ist man stolz auf diese beiden Naturjuwele, die sich zunehmend eines weitreichenden Bekanntheits- und Beliebtheitsgrades erfreuen. Neben der unsagbaren Schönheit der Schluchten trug nicht zuletzt ein Felssturz dazu bei, dass das Rappenloch in nationale und auch internationale Medien Einzug fand und für mehrere Monate im Fokus der Öffentlichkeit stand. Am 10. Mai 2011 ereignete sich ein Felssturz, durch welchen die Rappenlochbrücke mit in die Tiefe gerissen und das Innere der Schlucht verschüttet wurde. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Aus Sicherheitsgründen musste die Schlucht anschließend mehrere Monate gesperrt bleiben. Heute kann die Rappenlochschlucht über eine Steganlage wieder besichtigt werden. Von einer Aussichtsplattform kann in das Innere der Schlucht und auf Teile der Steinmassen, welche nach dem Felssturz darin liegen, geblickt werden.

Ereignisse dieser Art gehörten ebenso zur Geschichte wie die Entstehung der Schluchten an sich und der Ausblick auf den Felssturz ist ein historisch wertvoller und spannender Einblick in den Rhythmus der Natur. Über beide Schluchten, die Entstehung, ihr Leben, ihre Geschichten und Mythen gibt es viel zu erzählen.  Beide Schluchten sind alljährlich das Ziel zehntausender BesucherInnen. Die Stadt erhält die Wege, sorgt für die Wintersperre und die Beschilderung. Trotzdem ist der Eintritt frei und alle BesucherInnen, die die Schönheit der Schluchten genießen, sind herzlich willkommen.